ITSM-Reifegrad-Checkliste
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Checkliste erhalten →Wie Data Vault, erwin Data Modeler und MODGEN die Modellierung von Staging Area und Raw Vault automatisieren.
Data-Warehouse-Projekte kämpfen klassisch mit langen Implementierungszeiten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich fachliche Anforderungen bereits während der Projektlaufzeit ändern. Termin- und Kostenziele geraten unter Druck. Ein schematisches Modell wie Data Vault bietet hier erhebliches Automatisierungspotenzial.
Dan Linstedt entwickelte Data Vault, um Implementierungszeiten zu verkürzen und Data Warehouses leichter an Änderungen anpassbar zu machen. Das zentrale Designprinzip trennt Business Keys, Kontextinformationen und Beziehungen in eigene Tabellentypen:
Diese Trennung bringt mehrere Vorteile:
Data Vault erzeugt durch die Trennung der Informationstypen und die zusätzlichen Lademetadaten sehr viele Tabellen und Spalten. Der Modellierungsaufwand steigt, obwohl ein großer Teil der Arbeit aus wenig anspruchsvollen, mechanischen Schritten besteht.
Gerade der schematische Aufbau schafft jedoch gute Voraussetzungen für eine Generierung. Wenn sich die Ableitungsregeln eindeutig beschreiben lassen, können große Teile des Modellierungsprozesses automatisiert und Projekte deutlich beschleunigt werden.
Eine typische Data-Warehouse-Architektur umfasst folgende Schichten:

Staging Area und Raw Vault lassen sich anhand klarer Regeln aus der jeweils vorgelagerten Schicht ableiten.
Besonders Staging Area und Raw Vault eignen sich für die Automatisierung, weil ihre Strukturen regelbasiert aus dem vorhergehenden Modell erzeugt werden können.
Spezialisierte Data-Warehouse-Automation-Werkzeuge erschließen diese Potenziale direkt. Ein Standardmodellierungswerkzeug wie erwin Data Modeler hat dagegen andere Stärken:
Für die modellbasierte Generierung in erwin wurde das Add-in MODGEN entwickelt. Es integriert sich in die erwin-Oberfläche und orientiert sich bei der Bedienung am Modellvergleich mit Complete Compare.
MODGEN bietet unter anderem:
Ein iterativer Modellierungsprozess muss wiederholbar sein. MODGEN vergleicht deshalb bei jeder Generierung Quell- und Zielmodell. Unterschiede werden ausgewiesen und können von Anwendern gezielt in das Ziel übernommen werden. Dadurch bleibt der Prozess Round-Trip-fähig, auch wenn Modelle mehrfach erweitert werden.
Die Generierung berücksichtigt nicht nur Tabellen und Spalten als horizontale Modellstruktur. Für jede erzeugte Zielspalte wird außerdem die Beziehung zur Quellspalte als Data Source dokumentiert. Auf dieser Grundlage lassen sich Source-to-Target-Mappings erzeugen. Werden Quell- und Zielmodell in das Web Portal integriert, stehen diese Informationen zugleich für Impact- und Lineage-Analysen zur Verfügung.
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